Instagram: Basis-Wissen zum beliebten Social Media Netzwerk

Instagram ist ein Social Media Netzwerk, welches sich auf Fotos und Videos spezialisiert hat. Es gehört seit 2012 zu Facebook, welches das Foto-Startup damals für rund 1 Milliarde US-Dollar gekauft hat. Im Jahr 2020 hat Instagram mittlerweile über 1 Milliarde Nutzer*innen weltweit, rund 500 Millionen nutzen Instagram Stories täglich. Mit einer täglichen Verweildauer der Nutzer unter 25 Jahren von über 30 Minuten ist es aktuell unbestritten das beliebteste Netzwerk – auch wenn mit TikTok ein anderes Netzwerk mit grossen Schritten aufholt. (Futurebiz)
Aber beginnen wir vorerst einmal ganz Vorne mit Instagram Basis-Wissen zum Foto-Netzwerk für Anfänger:

Instagram App & Desktop

Instagram ist eine kostenlose App, die es im App Store von Apple und auch im Google Play Store gibt. Mittlerweile sind aber auch viele Funktionen – abgesehen vom Posten an sich – in der Desktop-Version (also im Browser auf dem Laptop oder PS) erhältlich. Um Nachrichten zu beantworten, das Profil zu pflegen oder einfach zu surfen, eignet sich die Desktop-Version je nach Fingerfertigkeit aber fast schon besser als die App. Für Instagram-Anfänger empfiehlt sich aber, erstmal bei der App zu bleiben.

Instagram gibt's im App Store von Apple und auch im Google Play Store

Instagram Feed & Stories

Das Herzstück des Foto-Netzwerks ist der Feed. Dies ist die (nicht-chronologische) Aufführung der Beiträge, also Fotos oder Videos der Profile, denen Sie folgen. Wenn Sie Instagram das erste Mal öffnen, ist der Feed entsprechend noch leer. Über die Suche oder die „Entdecken“-Seite können nun Profile von Freunden oder anderen Personen und Firmen „abonniert“ werden. Von diesem Zeitpunkt an werden neue Beiträge dieser Profile in Ihrem Feed angezeigt werden. Der Instagram-Algorithmus funktioniert jedoch nicht (mehr) chronologisch sondern zeigt Ihnen die Beiträge, von welchen Instagram annimmt, dass sie Sie am meisten interessieren resp. die grösste Relevanz aufweisen. Einfach gesagt: je mehr Sie mit einem Profil interagieren, desto relevanter wird es eingestuft.

Seit wenigen Jahren gibt es neben dem Feed ein zweites Format, welches sich grosser Beliebtheit erfreut und den Feed wohl schon bald ablösen wird: die Stories. Oberhalb des Feed zeigen sich Ihnen mehrere Kreise (falls Sie bereits einigen Profilen folgen, die wiederum aktuell auch etwas in ihrer Story haben). Durch einen Tap auf einen dieser Kreise öffnet sich die Story, welche den ganzen Bildschirm ausfüllt und maximal 15 Sekunden dauert. Im Gegensatz zum Feed sind die Inhalte in den Stories oft interaktiver, seien es Videos oder kleine Animationen wie der „Bumerang“, bei welchem sich eine kurze Videosequenz mehrfach vor- und rückwärts abspielt. Wenn Sie eine eigene Story erstellen möchten, gelangen Sie über einen dieser Wege in den Modus:

  • das Plus-Symbol in einem blauen Kreis auf Ihrem Profilbild
  • über das Kamera-Symbol links oben in Ihrer Feed-Ansicht
  • durch einen Swipe nach rechts in der Feed-Ansicht

Liken, kommentieren, senden & speichern

Bei Instagram gibt es vier Möglichkeiten, um auf einen Beitrag zu reagieren:

  • Sie können einen Beitrag durch einen Tap auf das Herz-Symbol „liken“. Noch schneller geht es durch einen Doppel-Tap direkt auf das Bild.
  • Sie können einen Beitrag durch Tap auf das Sprechblasen-Symbol kommentieren. Verwenden Sie dabei ein @ plus den Benutzernamen, wenn Sie jemanden in einem Kommentar markieren möchten.
  • Sie können einen Beitrag versenden: einerseits in Ihre eigene Story und den (fremden oder eigenen) Feed-Beitrag mit Ihrem Freundeskreis teilen. Andererseits können Sie den Beitrag aber auch nur einem (oder mehreren) bestimmten Profilen direkt über die Nachrichtenfunktion zusenden.
  • Sie können einen Beitrag auch speichern, um Ihn später leichter wiederzufinden.

All diese Reaktionen sind auch auf Stories möglich, Likes und Kommentare werden aber direkt in eine Nachricht an den Urheber der Story.

Instagram Grundlagen selber ausprobieren!

Nun aber genug der Worte, es wird Zeit das Instagram Basis-Wissen zum Foto-Netzwerk für Anfänger selber zu testen. Laden Sie sich die App herunter und entdecken Sie viele tolle Profile von Freunden und Marken, die Ihnen gefallen.

Sie wollen Instagram für Ihr Unternehmen einsetzen oder sind selbstständig und möchten ein professionelles Instagram-Profil erstellen, dann zögern Sie nicht und setzen sich mit Knutsen in Verbindung. Gemeinsam erarbeiten wir Strategie, definieren Zielgruppen und Kommunikationsziele und erstellen einen Redaktionsplan für Ihren Kanal. Lesen Sie mehr zu Social Media Marketing und den weiteren Services von Knutsen. Oder setzen Sie sich direkt in Verbindung für ein unverbindliches Gespräch:

Google My Business: Wieso dieser kostenlose Eintrag so wichtig ist

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen. Wenn Sie in der Google-Suche nach einem Restaurant suchen, erscheint das passendste Resultat in der rechten Spalte grösser, mit Bildern und weiteren Details. Diese Informationen bezieht Google vom „My Business“-Eintrag des entsprechenden Restaurants.

Google My Business sind die neuen «Gelben Seiten»

My Business ist ein kostenloser Dienst von Google, in welchem Firmen ein eigenes Profil erstellen können. Dort können die wichtigsten Informationen, Bilder aber auch aktuelle Angebote und spezielle Öffnungszeiten publiziert werden. Und auch die Verknüpfung zu Google Maps und Rezensionen können im Profil verwaltet werden. Alles in allem ist ein gut gepflegtes Google My Business Profil vor allem für lokale sowie regionale Dienstleister und Firmen unabdingbar, unterstützt es nicht zuletzt auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Darum sollten Sie Ihren Google My Business Eintrag selber verwalten

Google interessiert sich schon länger nicht mehr für die Seiten mit der grössten Anzahl des gesuchten Suchbegriffs („Keyword“). Der Algorithmus ist viel mehr auf der Suche nach relevanten Suchresultaten, die die Fragen der Suchenden am besten beantworten. Da Sie selbst am besten über Ihr Unternehmen Bescheid wissen, liegt es nahe, dass auch Sie selber die Informationen verwalten. Denn der My Business Eintrag für Ihr Unternehmen wird sowieso erstellt – ob Sie wollen oder nicht. Grund genug also die Hoheit über Ihre Daten selbst in die Hand zu nehmen.

Wie Sie einen Google My Business Eintrag erstellen

Bevor Sie einen Eintrag erstellen, prüfen Sie, ob Ihr Unternehmen bereits vorhanden ist. Denn, wie schon erwähnt, hat Google mit grösster Wahrscheinlichkeit bereits einen My Business Eintrag für Ihr Unternehmen erstellt – dies aufgrund von Suchanfragen, Websites und Telefonbuch-Einträgen.

Hier die Schritt für Schritt-Anleitung zu Ihrem Eintrag:

  1. Suchen Sie bei Google nach Ihrem Eintrag für Unternehmen (nach Firmenname und Ort suchen)
  2. Erscheint rechts neben den Suchresultaten ein Fenster mit Ihrem Unternehmen? Wenn ja und Sie noch nicht Inhaber*in des Eintrags sind, können Sie ganz am Ende des Eintrags den entsprechend Link anklicken. Wenn kein Eintrag vorhanden ist, können Sie hier einen Neuen erstellen.
  3. Falls sie schon über ein Google-Konto verfügen, melden Sie sich damit an. Wenn nicht, müssen Sie ein Google-Konto erstellen.
  4. Anschliessend können Sie Ihr Unternehmen verwalten: geben Sie an, in welcher Branche Sie tätig sind, ob Sie eine oder mehrere Filialen haben, wann diese geöffnet sind und überprüfen Sie, ob Ihr Standort auf Google Maps am richtigen Ort angezeigt wird.
  5. Weiter müssen Sie die Rechtmässigkeit bestätigen, indem Sie sich von Google an Ihrem Firmensitz anrufen lassen oder sich eine Postkarte mit dem Bestätigungscode zusenden lassen.

Mit Beiträgen & Fotos noch besser gefunden werden

Nebst den Informationen zu Ihrem Unternehmen bietet die Plattform zusätzlich die Möglichkeit, Beiträge, Angebote und Fotos zu Ihrem Profil hinzuzufügen. Nutzen Sie diese Option, denn Google bevorzugt grundsätzlich alles, was aktuell ist. Neben regelmässig aktualisierten Webseiten gehören hierzu auch jene Möglichkeiten auf Google My Business. Denn die Suchmaschine will den Suchenden immer die bestmögliche Antwort und Lösung bieten. Je aktiver ein Unternehmen sich zeigt, desto grösser die Gewissheit für Google, dass diese Firma zuverlässig und vor allem aktiv und existent ist.

Zeigen auch Sie sich von der aktiven Seite und pflegen Sie Ihr Google My Business Profil regelmässig. Und wenn Sie trotz Anleitung dennoch gerne Hilfe bei der Erstellung Ihres Eintrages hätten, dann nehmen Sie mit Knutsen Kontakt auf.

3 einfache Tipps für mehr Follower auf Instagram

Einen Instagram-Kanal zu starten und ihn mit relevantem Inhalt zu füllen, ist nur die halbe Miete. Denn Du kannst nur Follower dazu gewinnen, wenn diese überhaupt von Dir wissen.

Hast Du Deinen Kanal gestartet, musst Du Dich mit Deinem Umfeld vernetzen, auf anderen Feeds die Aufmerksamkeit auf Dich lenken, Dir die Gunst möglicher Follower verdienen – oder kurz zusammengefasst: sei aktiv.

Tipp 1: Finde Deinen Branchen-Hashtag

Jede Branche hat mittlerweile Ihren eigenen Hashtag. Manchmal findet man sie leichter und manchmal sind sie vielleicht schon fast zu kreativ, als dass man direkt auf sie stossen würde. Aber sie sind da. Um sicher zu gehen, kannst Du Profile Deiner Konkurrenz oder allfälliger Kund*innen besuchen und deren Hashtags durchsehen und auf Gemeinsamkeiten prüfen. Noch einfacher ist es natürlich, wenn der Hashtag vom Branchen-Dachverband definiert und auch gleich beworben wird, wie zum Beispiel die Aktion #inlovewithswitzerland von Schweiz Tourismus.

Hast Du den Hashtag einmal gefunden, tippst Du ihn ins Suchfeld ein. Es werden Dir nun einerseits die „Top Posts“ und andererseits die neusten Posts mit diesem Hashtag unter „Aktuell“ angezeigt. Like und kommentiere nun die 10 beliebtesten Fotos unter „Top Posts“ und besuche anschliessend das jeweilige Profil der Urheber*in. Like und kommentiere im Profil weitere 3 Fotos.

Tipp 2 für mehr Follower auf Instagram: Nutze den Standort

Nachdem Du in Schritt 1 die User über das gemeinsame Interesse gesucht hast, suchst Du in Schritt 2 nach dem Standort der Posts. Tippe hierzu Deinen aktuellen oder den Standort ein, an welchem Du Dein Business vor allem betreiben möchtest. Wiederhole nun das Vorgehen von Schritt 1 wiederum bei den 10 Top Posts und besuche auch deren Profile.

Übrigens: Nutze nicht immer den selben Kommentar, sonst wirkst Du wie ein Bot. Und bezieh Deine Kommentare ruhig auf das Foto, das wirkt nochmals echter und sympathischer.

Tipp 3: Aktiviere Personen, denen Du folgst

Wenn Du in Deinem Profil auf die Personen klickst, denen Du folgst, erscheint ganz oben die Kategorie „Wenigste Interaktionen“. Such Dir daraus 5 Profile aus, besuche sie, like 5 Fotos und kommentiere 2.

Wenn Du nun denkst, dass das Ganze ziemlich aufwändig klingt, ist hier die ernüchternde Antwort: ja, ist es. Aber mehr Follower auf Instagram zu gewinnen, ist mit Arbeit resp. Engagement verbunden. Wer nicht aktiv ist, wird auch nicht gesehen.

Mehr Follower auf Instagram - mit diesen 3 einfachen Tipps zum Ziel kommen 

Bonus Tipp für mehr Reichweite auf Instagram: Nutze die Desktop-Version

Wenn Dir das Verfassen von Kommentaren auf dem Smartphone zu mühsam ist, verwende Instagram ganz einfach auf Deinem Computer oder Laptop. Neuerdings kannst Du darüber sogar auf die Message-Funktion zugreifen.

Mehr interessante Tipps und Tricks zu Instagram und anderen Sozialen Netzwerken findest Du im Knutsen Blog. Wenn Du das alles ganz interessant findest, Du aber beim besten Willen keine Zeit dafür findest, dann melde Dich und sag hey@ichwillknutsen.ch.

Was Timing und Erfolg eines Posts gemeinsam haben

Ein Grundsatz aus dem Inbound Marketing sagt: Der richtige Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Oder einfach zusammengefasst: das richtige Timing ist für Erfolg oder Misserfolg Deines Posts zumindest mitentscheidend. Das Fiese an der Sache ist aber, dass es keine Regeln und Formeln gibt, die Dir sagen, wann der passende Zeitpunkt für ein erfolgreiches Posting ist.

Grundsätzlich gilt aber: lerne Dein Zielpublikum kennen und finde zum Beispiel mittels Insights heraus, wann die meisten Follower*innen online sind. Überleg Dir auch, welche Inhalte Du auf welchen Kanälen publizierst – nicht alles findet auf den unterschiedlichen Netzwerken den gleichen Anklang.

Und dann heisst es: testen, testen, testen. Notiere Dir die Tage und Zeiten der erfolgreichsten sowie der miesesten Posts und taste Dich so an Dein persönliches optimales Posting-Timing heran. Dass nebst dem richtigen Timing der Content relevant, lehrreich oder zumindest unterhaltsam sein soll, führe ich an dieser Stelle (noch) nicht weiter aus.